Öffnungszeiten Kantonsbibliothek NW

Montag geschlossen
Dienstag 14.00 – 18.00 Uhr
Mittwoch 14.00 – 18.00 Uhr
Donnerstag 14.00 – 18.00 Uhr
Freitag 14.00 – 18.00 Uhr
Samstag 09.00 – 13.00 Uhr

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Porträt

Porträt der Kantonsbibliothek Nidwalden 

Rund 60‘000 Medien stehen in der Kantonsbibliothek Nidwalden für Wissbegierige, Lesehungrige, Forschende, Suchende und Findige bereit. Das älteste Dokument stammt aus dem 15. Jahrhundert, das jüngste wurde heute Morgen druckfrisch angeliefert.

Die Kantonsbibliothek Nidwalden ist ein Zentrum für Information und als öffentliche Bibliothek allen zugänglich.


Funktionen

Die Kantonsbibliothek Nidwalden erfüllt folgende Funktionen:

  • Bibliothek des Nidwaldner Kulturerbes
  • Studien- und Bildungsbibliothek
  • Öffentliche Bibliothek


Zielgruppen

Die Kantonsbibliothek Nidwalden ist eine öffentliche, frei zugängliche Bibliothek. Sie bemüht sich, im Rahmen ihrer Anschaffungen den Bedürfnissen der verschiedenen Benutzer Rechnung zu tragen. Diese lassen sich in vier Hauptgruppen unterteilen:

  • Das allgemeine Publikum: Schliesst sämtliche Personen ein, die Informationen und Dokumente allgemeiner Natur wünschen für Aus- oder Allgemeinbildung, Freizeit und Unterhaltung
  • Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe 1 und Sekundarstufe 2
  • Studierende
  • Forscher, die Forschungen über Nidwalden betreiben

Geschichte

Historischer Verein Nidwalden

1871 gründete der Historische Verein des Kantons Nidwalden eine Museumskommission, welche die Aufgabe erhielt, die im Kanton verstreuten Kunstgegenstände, Bücher und Handschriften zu sammeln. Für den Aufbau der Bibliothek war Fürsprecher Karl von Deschwanden (1823-1889) verantwortlich.

Bereits nach kurzer Zeit sah man sich mit dem Problem des Platzmangels konfrontiert. Immerhin fand die Sammlung zu Beginn der dreissiger Jahre des 20. Jahrhunderts vorübergehend im Rathaus Platz. Als die Verwaltung bald darauf diese Räume wieder für sich beanspruchte, gelangte die Bibliothek 1937 auf den Dachboden des Historischen Museums (Salzmagazin). Von diesem Zeitpunkt an war sie für die Öffentlichkeit während 30 Jahren beinahe unzugänglich. Die im schlecht isolierten Estrich herrschenden klimatischen Bedingungen bedrohten zudem die Bestände. Die angestrebte Vollständigkeit der Nidwaldensia-Sammlung hing ausserdem vom Eifer des jeweiligen Vereinsbibliothekars ab.

Gründung der Kantonsbibliothek

Die Kantonsbibliothek Nidwalden wurde – als jüngste der Schweiz – erst im Jahr 1970 gegründet. Den Anstoss hatte Bildhauer und Schriftsteller Hans von Matt (1899-1985) im September 1968 gegeben, als er dem Kanton 40'000 Franken mit der Auflage spendete, innerhalb einer bestimmten Frist eine öffentliche Bibliothek zu errichten. Der Landrat stimmte zu und konnte an der Marktgasse in Stans Räumlichkeiten zur Verfügung stellen, die zuvor der Ersparniskasse Nidwalden gedient hatten. Gleichzeitig fand die Ausschreibung einer 30%-Stelle statt, die einige Jahre später auf 50% erhöht wurde.

Bei der Gründung der Kantonsbibliothek beschloss der Historische Verein, seine Buchbestände dem Kanton als Depositum zu überlassen. Damit verbunden war eine einmalige Schenkung des Vereins von 5'000 Franken.

Zu den Büchern und Dokumenten des Historischen Vereins kamen aus dem Staatsarchiv die so genannte «Standesbibliothek», die auf eine Stiftung von Emanuel Stickelberger (1884-1962) zurückgeht und belletristische Werke umfasst, sowie ein «Geschenk der Kinder des Landammann Businger-Isler», das aus Nidwaldensia und Sachbüchern der verschiedensten Bereichen besteht.

Von der Magazin- zur Freihandbibliothek

Die Kantonsbibliothek war zunächst eine reine Magazinbibliothek. Erst nach dem Umzug in die heutigen Räumlichkeiten des neuen Verwaltungsgebäudes an der Engelbergstrasse 34 kam 1994 eine Freihandabteilung hinzu. Gleichzeitig wurden die Stellenprozente erhöht und die Öffnungszeiten ausgedehnt.